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Eine Winkelfehlsichtigkeit beschreibt einen Bildlagefehler im
Auge, bei dem das Bild des angeblickten Objektes seitlich zur Netzhautgrube
verschoben ist, also nicht zentral abgebildet wird. Während
bei einer Kurz- oder Weitsichtigkeit das Bild vor oder hinter der
Netzhaut liegt und deshalb auf der Netzhaut unscharf abgebildet
ist, ist bei der Winkelfehlsichtigkeit das Bild zwar scharf, aber
es liegt nicht genau auf der Netzhautgrube (Foveola), sondern etwas
"daneben" verschoben. Dies führt meist nicht zu einem
unschärferen Sehen (manchmal schon!), aber es führt zu
Verarbeitungsproblemen im Gehirn, die nur durch eine erhöhte
Anstrengung überwunden werden können. Diese Anstrengung
kann erhebliche Beeinträchtigungen des Wohlbefindens (Asthenopie,
asthenoipische Beschwerden) verursachen. Die Konzentrationsfähigkeit
kann herabgesetzt sein..
Nebenstehend haben wir versucht, Seheindrücke nachzustellen,
wie sie durch Winkelfehlsichtigkeit entstehen können.
Bei Kindern kann das zu erheblichen Lernstörungen führen,
besonders beim Lesen, Schreiben und Rechnen.
Ob ein solcher Bildlagefehler vorliegt wird mit der Mess-
und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase ermittelt.
Korrigieren lässt sich dieser Fehler mit Hilfe von Prismenbrillen,
die das Bild an den richtigen Ort im Auge abbilden.
Wie bei allen anderen Sehfehlern auch wird die Winkelfehlsichtigkeit
dadurch nicht beseitigt, aber der Sehapperat wird in die Lage versetzt
unter gleichen Voraussetzungen arbeiten zu können, wie bei
einem Rechtsichtigen. Anstrengungsbeschwerden, Bildunruhe, Unschärfen,
zeitweilges Doppeltsehen werden so beseitigt.
Interessante Informationen zum Thema Kopfschmerzen und Winkelfehlsichtigkeit
finden Sie auf der Homepage des Schmerzzentrum Hochrhein.
Umfassende Informationen zur Winkelfehlsichtigkeit aus der Sicht
eines Augenarzte gibt es auf www.winkelfehlsichtigkeit.de.
Bitte beachten Sie die Hinweise zu den Links auf der Impressumseite.
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