_Prismenbrille  

 

Mithilfe einer Prismenbrille werden Winkelfehlsichtigkeiten korrigiert.
Durch den speziellen Schliff der Gläser, den Prismenkeil, wird das Bild des angeblickten Objektes so verschoben, dass es genau auf der Netzhautgrube (Foveola) abgebildet wird, während das Auge eigentlich "daneben" schaut.
Dadurch wird ein anstrengungsarmes und qualitativ hochwertiges Sehen erreicht. Anstrengungsbeschwerden, wie z.B. Kopfweh, Augenbrennen, Lichtempfindlichkeit, verrutschen der Zeilen und andere werden gelindert oder verschwinden ganz.
Bei Kindern kann dies in vielen Fällen einen günstigen Einfluss auf Lernstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie haben.

Der Stellungsfehler des Auges, der ja tatsächlich vorhanden ist, ist durch die Gläser praktisch nicht mehr sichtbar.

Wie für alle Brillenkorrekturen gilt: Die Prismenbrille heilt nicht, sondern sie korrigiert einen vorhandenen Sehfehler. Sie muss also ständig getragen und sollte regelmässig kontrolliert werden.

Der für die Korrektur richtige Wert wird mithilfe der Mess- und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase ermittelt.

Prismenglaeser Prismenbrille